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Die Brachiosauridae ("Arm-Echsen") sind eine Familie großer pflanzenfressender, quadrupeder Dinosaurier. Die Vorderbeine dieser Tiere waren wesentlich länger als ihre Hinterbeine, der lange Hals vermittelt den Eindruck einer "Dinosaurier-Giraffe". Trotz ihrer scheinbaren Besonderheiten gibt es unter den Forschern Streit darüber, ob die Brachiosauridae eine eigene Familie darstellen oder ob sie lediglich basale Titanosauriformes darstellen. Ihr ungewöhnlich langer und aufrechter Hals ermöglichte diesen Dinosauriern Zugang zu den Blättern der Baumkronen, welcher für andere Sauropoden unzugänglich war. Ihre langen und löffelförmigen Zähne waren in der Lage, sehr hartes Pflanzenmaterial zu verarbeiten. Brachiosaurier existierten von der oberen Jura vor etwa 150 bis zur unteren Kreide vor 100 Millionen Jahren. Das größte montierte Skelett der Welt eines Brachiosauruiers ist das des Giraffatitan brancai im Humboldt-Museums in Berlin.
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