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Die Ceratopsidae (Horngesichter), auch Ceratopidae genannt, waren eine
Gruppe von vierbeinigen, pflanzenfressenden Dinosauriern aus der
oberen Kreidezeit wie Triceratops und Styracosaurus. Alle Arten bewegten sich quadruped, besaßen einen papageienähnlichen Schnabel,
eine Reihe von Mahlzähnen im hinteren Teil des Kiefers sowie
aufwändige Hörner und Nackenschilde. Die Gruppe gliedert sich in zwei
Unterfamilien, in die Centrosaurinae und die Chasmosaurinae (auch
als Ceratopsinae bezeichnet), diese sind in der Regel charakterisiert durch lange, dreieckige Hornschilde und gut entwickelte Stirnhörner. Die Centrosaurinae besaßen Hörner oder nasale Knochenkämme sowie aufwändige Stacheln auf der Oberseite des Nackenschildes. Der auffälligste Unterschied der Chasmosaurinae zu den Centrosaurinae bestand in den Hörnern und im Nackenschild. Das Nasenhorn war stark verkürzt, die Hörner über den Augen waren deutlich länger. Der Nackenschild war fast ebenso lang wie der Schädel
und wies große Öffnungen, die so genannten Fenestrae auf.
Die Centrosaurinae sind eine Unterfamilie der Ceratopsidae, sie lebten im heutigen westlichen
Nordamerika während der oberen Kreidezeit. Sie werden in der Regel
an ihren vorstehenden nasalen Horn, untergeordneten Stirnhörnern
und an dem kurzen Nackenschild mit kleinen kegelförmigen Auswüchsen
erkannt. Aus vielen Funden können die Forscher ableiten, dass sich
alle juvenilen Centrosaurinae sehr ähnelten. Erst im adulten Stadium
änderten sie ihr Aussehen der Spezies entsprechend. Bei den
Jungtieren bestanden die nasalen Hörner aus einem quer komprimierten
Wulst, ihre Nackenschilde waren leicht und verletzlich. Bei den
subadulten Tieren jedoch war der Nackenschild schon fast vollständig
ausgeprägt. Die Centrosaurinae hatten kurze, mächtige Schnauzen und
ihre Nackenschilde waren kleiner als die der Chasmosaurinae
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